Weshalb entscheiden sich Kunden gerade für Sie?

Haben auch Sie sich schon öfter gefragt, wie ein neuer Kunde gerade auf Ihr Unternehmen bzw. Ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam geworden ist und weshalb er sich letztlich auch für Sie als Anbieter entscheidet? Aufgrund von Mundpropaganda? Die kompetente Fachberatung, die in Ihrem Unternehmen zweifelsohne geleistet wird, hat sich sicher herum gesprochen… Meinen Sie?

Fakt ist: Über 76 % der Deutschen informieren sich vor einem Kauf vorab im Internet über Produkte und Dienstleistungen. Dagegen nehmen immer weniger Kaufinteressierte die Möglichkeit war, sich in einem Fachgeschäft vor Ort beraten zu lassen. Quelle: statista.com OVK Online-Report 2014/01

Aber wem vertrauen Kunden dann heute? Fortschreitender technologischer Wandel hat in gewisser Weise auch das Kundenvertrauen in digitale Bahnen geleitet: Ein entscheidender Paradigmenwechsel! Wir haben für Sie die neuesten „internet facts“ gesammelt:

1. Das Internet ist Recherche-Medium Nummer 1

64% der Deutschen suchen im Internet, wenn sie sich über ein bestimmtes Thema (auch unabhängig von einem geplanten Kauf) informieren wollen. So ein Ergebnis der aktuellen AWA Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse. Damit liegt das Netz als Recherchemedium erstmals vor dem Informationskanal Fernsehen (62 Prozent) – eine komplette Trendwende. Betrachtet man zum Vergleich das Jahr 2004, so hatte das Internet damals nur einen Anteil von 37 Prozent. 

Folgende Grafik zeigt, welche Medien die Menschen in Deutschland nutzen, wenn sie sich über ein Thema näher informieren möchten:

 InternetRecherchemedium

2. Auch Senioren recherchieren gerne online

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Über 55 Mio. Deutsche sind Internetnutzer. Damit ist das World Wide Web – generationenübergreifend – allgegenwärtig. In der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen bewegt sich der Anteil der Nicht-User im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Bei den 40- bis 49-Jährigen sind neun von zehn im Internet, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es immerhin über drei Viertel. Und überraschenderweise: Selbst bei den über 60-Jährigen gehen mittlerweile rund vier von zehn online – und damit fast die Hälfte aller Senioren, wie folgende Grafik veranschaulicht:

Quelle: statista.com OVK Online-Report 2014/01

Online-Penetration Altersklassen

3. Klassische Onlinewerbung ist branchenübergreifend gefragt

Wie reagieren Unternehmen auf solche Zahlen und welchen Erkenntniswert ziehen Sie daraus für Ihren eigenen Marketing-Mix? Nicht alle Branchen sind gleichermaßen im Bereich Online-Werbung engagiert. Der mit großem Abstand höchste Online-Anteil am Marketing-Mix findet sich im Bereich der sonstigen Werbung – hierzu zählen karitative Organisationen sowie Unternehmenswerbung. Bei der Finanzbranche macht der Online-Anteil am Mediamix mit 18,3 Prozent immerhin schon annähernd ein Fünftel aus. Auch in der Kraftfahrzeugbranche (14,9 Prozent), im Dienstleistungssektor (14,8 Prozent), im Touristik- und Gastronomiesegment (13,6 Prozent) liegt der Anteil deutlich im zweistelligen Bereich:

Quelle: statista.com OVK Online-Report 2014/01

Online-Penetration Branchenpotenziale

 

Auch wenn manche Branchen noch nicht annähernd ihre Online-Marketing-Potenziale ausgeschöpft haben: Immer mehr KMUs steigern Ihren Unternehmenserfolg, indem sie auf das (Online-) Suchverhalten ihrer Kunden und Interessenten eingehen und ihre Firmenwebseite vor allem für die lokale Suche optimieren. Denn: Wer in Nürnberg sucht – ganz egal, ob einen Anwalt oder Friseur – der möchte keine Suchmaschinen-Treffer in Würzburg oder Regensburg erhalten.