Facebook Update und seine Auswirkungen

Nach dem großen Google Update zieht nun auch Facebook nach und ändert den Algorithmus, der die Beiträge im Newsfeed sortiert. Auswirkungen hat das vor allem auf die Posts von Unternehmen, den sogenannten Fanpages. Facebook hat als Kommunikationskanal rapide an Bedeutung für Unternehmen gewonnen. Das ist daran abzulesen, dass Facebook auf seinem eigenen Unternehmesblog schreibt: Posts von Publishern und Unternehmen haben sich in den letzten 18 Monaten mehr als verdoppelt. Was ändert sich durch das Facebook Update? Facebook unterscheidet zwischen Nutzern, die wenige Freunde haben und solchen mit vielen. Bei Nutzern mit wenigen Freunden können künftig mehr Beiträge einer Nachrichtenquelle im Newsfeed zu sehen sein. Bisher verhinderte Facebook, dass mehrere Beiträge einer Quelle direkt aufeinander folgten. Das ist für Publisher und Unternehmen natürlich eine gute Nachricht. Die zweite Anpassung betrifft Nutzer mit vielen Freunden. Diese sehen dementsprechend viele Posts. Im Nachrichtenstream dieser Nutzer sollen die Beiträge von engen Freunden weiter oben angezeigt werden. Die dritte Änderung betrifft Beiträge, die von Freunden geliked werden. Aus Befragungen seiner Nutzer weiß Facebook, dass diese Art der Posts für die meisten am wenigsten interessant ist. Deshalb werden auch diese Posts im Newsfeed künftig weiter unten angeordnet. Gerade die dritte Änderung hat eine unangenehme Wirkung auf Posts von Unternehmen, die darauf setzen, dass ihre Beiträge durch Likes multipliziert werden. Aber auch durch die zweite Maßnahme werden Unternehmensposts zukünftig weniger sichtbar sein. Für Facebook sind Anpassungen dieser Art eine Gradwanderung zwischen den Interessen werbender Unternehmen und dem Nutzungserlebnis der User, die langfristig im Netzwerk gehalten werden sollen. Was ist das Fazit für Unternehmen? Max Eulenstein, Produktmanager von Facebook, sagt im Unternehmensblog klar: „The goal of News...

Wie wichtig sind den Deutschen ihre sozialen Netzwerke?

Wie viel Geld müsste man einem Nutzer bieten, damit er auf sein soziales Netzwerk verzichtet? Erstaunlich viel: Fast 60 % der Facebook-Mitglieder würden ihr Profil erst löschen, wenn man ihnen im Gegenzug dafür 500 Euro zahlen würde. Bei Xing sind es immerhin noch 51 % – jedem 10. Xing-Nutzer müsste man sogar 50.000 Euro zum Ausgleich bieten. TÜV und Statista haben die sozialen Netzwerke  – von Facebook über Google+ und Linkedin sowie Xing untersucht und dabei Unterschiede bei Nutzung, Pflege und Bewertung der jeweiligen Profile analysiert. Folgende Infografik veranschaulicht die Ergebnisse: Mehr Statistiken finden Sie bei...