Facebook Update und seine Auswirkungen

Nach dem großen Google Update zieht nun auch Facebook nach und ändert den Algorithmus, der die Beiträge im Newsfeed sortiert. Auswirkungen hat das vor allem auf die Posts von Unternehmen, den sogenannten Fanpages. Facebook hat als Kommunikationskanal rapide an Bedeutung für Unternehmen gewonnen. Das ist daran abzulesen, dass Facebook auf seinem eigenen Unternehmesblog schreibt: Posts von Publishern und Unternehmen haben sich in den letzten 18 Monaten mehr als verdoppelt. Was ändert sich durch das Facebook Update? Facebook unterscheidet zwischen Nutzern, die wenige Freunde haben und solchen mit vielen. Bei Nutzern mit wenigen Freunden können künftig mehr Beiträge einer Nachrichtenquelle im Newsfeed zu sehen sein. Bisher verhinderte Facebook, dass mehrere Beiträge einer Quelle direkt aufeinander folgten. Das ist für Publisher und Unternehmen natürlich eine gute Nachricht. Die zweite Anpassung betrifft Nutzer mit vielen Freunden. Diese sehen dementsprechend viele Posts. Im Nachrichtenstream dieser Nutzer sollen die Beiträge von engen Freunden weiter oben angezeigt werden. Die dritte Änderung betrifft Beiträge, die von Freunden geliked werden. Aus Befragungen seiner Nutzer weiß Facebook, dass diese Art der Posts für die meisten am wenigsten interessant ist. Deshalb werden auch diese Posts im Newsfeed künftig weiter unten angeordnet. Gerade die dritte Änderung hat eine unangenehme Wirkung auf Posts von Unternehmen, die darauf setzen, dass ihre Beiträge durch Likes multipliziert werden. Aber auch durch die zweite Maßnahme werden Unternehmensposts zukünftig weniger sichtbar sein. Für Facebook sind Anpassungen dieser Art eine Gradwanderung zwischen den Interessen werbender Unternehmen und dem Nutzungserlebnis der User, die langfristig im Netzwerk gehalten werden sollen. Was ist das Fazit für Unternehmen? Max Eulenstein, Produktmanager von Facebook, sagt im Unternehmensblog klar: „The goal of News...
Google ändert Such- und Sortierlogik

Google ändert Such- und Sortierlogik

Ab 21. April kann es so mancher Webseite passieren, dass sie sich überraschend vom Ranking verschlechtert. Was ist der Grund? Google nimmt an diesem Tag ein großes Update seines Such- und Sortieralgorithmus vor. Webseiten, die nicht mobil optimiert sind, werden in der Sortierung der Suchergebnisse schlechter abschneiden. Bereits in der Vergangenheit nahm Google wichtige Updates vor: Im Jahr 2011 (Google Panda) und 2012 (Google Penguin). Die Auswirkungen des nun anstehenden Updates werden allerdings als noch gravierender eingeschätzt, als die der letzten Anpassungen. Warum nimmt Google dieses Update vor? Grundsätzlich zielt Google darauf ab,  seinen Nutzern nach Relevanz sortierte Suchergebnisse zu liefern – basierend auf dem jeweils eingegebenen Suchbegriff. Doch künftig geht Google noch einen Schritt weiter: Nicht nur die Relevanz ist entscheidend für die Sortierung der Suchergebnisse, sondern ebenso die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite. Und da immer mehr Menschen das Internet von unterwegs aus mit mobilen Endgeräten nutzen, soll eben gerade deren Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Denn schließlich ist die Nutzung von Smartphone und Tablets geradezu explosionsartig angestiegen.  Was versteht Google unter einer mobil optimierten Webseite? Johannes Müller, Google Webmasters Trend Analyst schreibt hierzu: „Eine mobil optimierte Webseite kann mit einem Smartphone leicht durch auf- und abscrollen gelesen und genutzt werden.“ Und sinngemäß weiter: Komplizierte Menüstrukturen, mühsames Vergrößern des Textes oder zu kleine und zu dicht beieinander liegende Button erschweren die mobile Nutzung einer Webseite. Wie kann ich prüfen, ob meine Webseite mobil optimiert ist? Die eigene Webseite können Sie mit einem von Google hierfür eigens eingerichteten Tool testen. Zu finden unter diesem Link: http://muellerverlag.de/test-mobile-optimierung Habe ich noch Zeit meine Webseite anzupassen? Ihre Webseite fliegt natürlich nicht aus dem Suchindex, aber...